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Fingerring

Höhe

5 cm.

Ethnie

Asante

Land

Ghana

Material

Goldlegierung

Provenienz

- Galerie Walu, Zürich. - Rudolf und Leonore Blum, Zumikon.

Untere Schätzung

500.00 CHF

Obere Schätzung

1,000.00 CHF

Zuschlag

1033.6

Dem wertvollen Edelmetall der ehemaligen „Goldküste“ Afrikas galt Jahrhunderte lang das Interesse und Verlangen der afrikanischen und europäischen Kaufleute. Durch den Handel stiegen mächtige Staaten auf, deren Reichtum und Fertigkeit in der Goldverarbeitung zur Legende wurden. So entstanden an den Königshöfen der Akan meisterhafte Schmuckstücke in hoch entwickelten Herstellungsverfahren, v.a. aber im Wachsausschmelzverfahren.

Noch heute dient der Goldschmuck als Zeichen von Rang und Zugehörigkeit bei Festlichkeiten der königlichen Familien. Die starke Aussagekraft dieser Unikate widerspiegelt die reiche Metaphorik der Akan und gründet auf der Tradition der hoch geschätzten Redekunst.

Die dargestellten Motive weisen stets auf Personen, Tiere oder Gegenstände hin, die allegorisch für lobenswerte Eigenschaften und Sinnsprüche stehen.

Das dargestellte Motiv zeigt einen Knoten. Das Sprichwort dazu lautet „Nur ein weiser Mann kann den Knoten lösen“. Knoten symbolisieren auch bei den Asante komplexe Gedanken und die Bewältigung von Problemen. Der Knoten gilt auch als „Befriedigungs-Knoten“. Er steht dann für das Band das zwischen Kontrahenten nach erfolgter Einigung und Versöhnung geschlossen wird.

Weiterführende Literatur:
Ross, Doran und Eisner, Georg (2008). Das Gold der Akan. Museum Liaunig. Neuhaus: Museumsverwaltung GmbH.

Fingerring - Verkauft
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