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Maske, „agira agbo“

Höhe

60 cm.

Ethnie

Yoruba-Ijebu

Land

Nigeria

Material

Holz

Provenienz

Nachlass Dr. Lienhard Hoesch (1939-2009), Schönenberg.

Technik

Ohne Sockel / without base

Untere Schätzung

2,000.00 CHF

Obere Schätzung

4,000.00 CHF

Zuschlag

In der flachen Küstenregion von Ijebu schwellen die zahlreichen Flüsse mit ihren Hunderten von Flachwasser-Nebenflüssen in der Regenzeit zu einem wahren Labyrinth aus Bächen und Wasserwegen an, die mit der Lagunenküste verbunden sind. Diese fischreichen Gewässer ermöglichten als Transportwege Handelskontakte zwischen benachbarten Ethnien sowie mit Europäern.

In einer solchen Umgebung wurden Wassergeister als spirituelle Kräfte für das Gedeihen und das Wohlergehen der lokalen Bevölkerung von Bedeutung. Diese für den Wohlstand und Kindersegen zuständigen Wesen wurden im agbo-ekine-Kult verehrt. Die ansässigen Ijebu-Yoruba hatten diesen ekine-Kult mit den Ijo und anderen Gruppen an der Küste im Nigerdelta gemeinsam und der Einfluss dieser Nachbarn zeigte sich deutlich in der Gestaltung bestimmter Wassergeist-Masken.

Die Wassergeister erschienen in Gestalt verschiedener Masken, die igodo, der Vogel, agira, die Antilope, und oni, das Krokodil, heissen.

Weiterführende Literatur:
Wittmer, Marcilene K. / Arnett, William (1978). Three Rivers of Nigeria. Atlanta: The High Museum of Art.

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