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Maske, „ishendemala“

Höhe

35 cm.

Ethnie

Bushoong

Land

DR Kongo

Material

Holz, Textil

Provenienz

- Nachlass Madeleine und Jean-Jacques Keller (bis 1980 Abidjan, danach Rheinfelden).
- Hammer Auktion 56, Lot 121 (storniert / cancelled sale).

Technik

Mit Sockel / with base

Untere Schätzung

400.00 CHF

Obere Schätzung

800.00 CHF

Zuschlag

Bei diesem reich geschmückten und daher besonders wertvollen Exemplar handelt es sich um eine „ishendemala“ (auch „pwoom itok“) genannte Maske, welche zu den ältesten Maskengestalten der Kuba zählt. Sie stellte den aufständischen einfachen Mann dar, der die königliche Macht und Ordnung in Frage stellt. Dieser rebellische Aspekt wurde durch einen stolzen und aggressiven Tanzstil unterstrichen.

Das heutige Königreich Kuba ist eine von der Herrscherschicht Bushong dominierte Konföderation von rund zwanzig Ethnien mit gemeinsamer Bantu-Abstammung.

Der Name Kuba kommt aus der Bantu-Sprache und bedeutet dort „Wurfmesser“. Die ca. 250’000 Menschen zählende Gruppe des Kuba-Stammeskomplexes umfasst u. a. die Bushoong, Kete, Tetela, Ngeende, Lele, Binji und Shoowa.

Alle diese Ethnien hegen eine spezielle Vorliebe für geometrische Formen und versehen deshalb viele Gegenstände, sowohl aus dem täglichen Gebrauch wie auch aus den Ritualen, gerne über und über mit feinsten Mustern.

So ist auch diese Maske, welche bei verschiedenen zeremoniellen Festlichkeiten Verwendung fand, mit einem attraktiven geometrischem Dekor versehen.

Weiterführende Literatur:
Cornet, Joseph (1982). Art Royal Kuba. Milano: Edizioni Sipiel.

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