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Maske, „kanaga“

Höhe

95,5 cm.

Ethnie

Dogon

Land

Mali

Material

Holz

Provenienz

Helmut und Marianne Zimmer, Zürich.

Technik

Ohne Sockel / without base

Untere Schätzung

3,000.00 CHF

Obere Schätzung

5,000.00 CHF

Zuschlag

1,280.00 CHF

Die Dogon sind im westlichen Kulturkreis vor allem für ihre Kunst bekannt. Die unverkennbar geometrische, reduzierte bis karge Formensprache macht aus ihren Kunstwerken faszinierende Beispiele traditioneller afrikanischer Kunst. Die Werke stammen aus der interessanten Mythologie dieser im Gebiet der Hombori-Berge in verstreuten Dörfern angesiedelten Volksgruppe.

Die Dogon tanzen vielfältige Maskentypen, die den awa-Gesellschaften gehören und hauptsächlich anlässlich der dama-Beerdigungsfeierlichkeiten zu Ehren der Ahnen erscheinen. Sie stellen Tiere, Dinge oder Menschen dar und sind aus Pflanzenfasern, Stoff oder Holz gefertigt. Symbolisch werden sie von der etwa 10 Meter langen, schlangenförmigen Muttermaske hergeleitet, die bei besonderen Trauerfeiern für 6 Tage ausgestellt wird und bei dem grossen sigi-Fest besonders geehrt wird, welches nur alle 60 Jahre zu Ehren der Vorfahren stattfindet.

Eine der Tiermasken ist die hier angebotene kanaga-Maske deren Aufbau an ein Lothringer Kreuz erinnert. Sie verkörpert ein Mischwesen mit anthropomorphem Gesicht. Je nach Quelle handelt es sich um ein Krokodil oder einen Vogel im Flug mit ausgebreiteten Flügeln und schwarz-weissem Gefieder, oder eben um beides gleichzeitig.

Bei ihrem spektakulären Auftritt lassen die Tänzer wild ihre Hälse kreisen, bis die Kreuzaufsätze der Masken den Boden berühren und zu zerbrechen drohen.

Weiterführende Literatur:
Bilot, Alain / NDiaye, Francine et al. (2001). Masques du pays Dogon. Paris: Adam Biro.

Maske, „kanaga“ - Verkauft
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