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Schmuck-Anhänger mit Krokodil

Durchmesser

8 cm.

Ethnie

Akan

Land

Côte d’Ivoire

Material

Goldlegierung (ca. 10 kt) mit einer Oberfläche in hohem Gold-Feingehalt.

Provenienz

- Galerie Walu, Zürich, 1990.
- Adolf Burkhardt (1935-2002), Bern.

Expertisen

Expertise der Schweizerischen Edelmetallkontrolle (ca. 10 Karat).

Technik

Ohne Sockel / without base

Untere Schätzung

600.00 CHF

Obere Schätzung

1,200.00 CHF

Zuschlag

Dem wertvollen Edelmetall der ehemaligen „Goldküste“ Afrikas galt Jahrhunderte lang das Interesse und Verlangen der afrikanischen und europäischen Kaufleute. Durch den Handel stiegen mächtige Staaten auf, deren Reichtum und Fertigkeit in der Goldverarbeitung zur Legende wurden. So entstanden an den Königshöfen der Akan meisterhafte Schmuckstücke in hoch entwickelten Herstellungsverfahren, v.a. aber im Wachsausschmelzverfahren.

Noch heute dient der Goldschmuck als Zeichen von Rang und Zugehörigkeit bei selbst darstellenden Festlichkeiten der königlichen Familien. Die starke Aussagekraft dieser Unikate spiegelt die reiche Metaphorik der Akan wider und gründet auf der Tradition der hoch geschätzten Redekunst.

Die dargestellten Motive, hier ein Krokodil, weisen stets auf Personen, Tiere oder Gegenstände hin, die allegorisch für lobenswerte Eigenschaften und Sinnsprüche stehen. Hier passt sicherlich das Sprichwort „Was auch der Wels verschlingt, es ist zum Nutzen seines Meisters (des Krokodils)“ – sinngemäss: „Wenn es dem Einzelnen wohlergeht, so ist dies auch zum Nutzen des Herrschers und der ganzen Gemeinschaft“

Weiterführende Literatur:
Ross, Doran und Eisner, Georg (2008). Das Gold der Akan. Museum Liaunig. Neuhaus: Museumsverwaltung GmbH.

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