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Stab, „yo-domolo“

Höhe

68,5 cm.

Ethnie

Dogon

Land

Mali

Material

Holz

Provenienz

Nachlass René David (1928-2015), Zürich.

Technik

Ohne Sockel / without base

Untere Schätzung

400.00 CHF

Obere Schätzung

800.00 CHF

Zuschlag

Der yona-Bund der Dogon ernannte „Ritualdiebe“, die hauptsächlich anlässlich von Beerdigungen ihrer Mitglieder in Aktion traten. Unter der Führung des „Diebes“ streunten die jungen Männer der yona Gemeinschaft während der Zeremonien durch das Dorf und stahlen Hühner, Schafe oder Ziegen für die Opferrituale und den Leichenschmaus.

Dieser aufwändig verzierte, yo-domolo genannte Würdestab in Form eines Pferdekopfes zeichnete einen solchen Meisterdieb aus und wurde von ihm über der Schulter oder in der Hand getragen.

Weiterführende Literatur:
Homberger, Lorenz (1995). Die Kunst der Dogon. Zürich: Museum Rietberg.

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