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Trompete, „buruw“

Höhe

92 cm.

Ethnie

Senufo

Land

Côte d’Ivoire

Material

Holz

Provenienz

- Emil Storrer (1917-1989), Zürich.
- Galerie Walu, Zürich (1988).
- René und Denise David, Kilchberg.
- Denise Zubler (1928-2011), Zürich (2000).
- Erbengemeinschaft Zubler (2011).

Ausgestellt

Museum Rietberg, Zürich. "Die Kunst der Senufo" (1988).

Publikationen

- Förster, Till (1988). Die Kunst der Senufo. Zürich: Museum Rietberg, S. 116, Abb. 114. - Bolero Magazin, Dezember 2013, Seite 94.

Technik

Mit Sockel / with base

Untere Schätzung

10,000.00 CHF

Obere Schätzung

20,000.00 CHF

Zuschlag

Die Senufo sind eine etwa 3 Millionen Menschen zählende Volksgruppe im Dreiländereck Côte d’Ivoire, Mali und Burkina-Faso. Vorwiegend in Dörfern ansässig, bildet die Landwirtschaft, früher im stärkeren Mass ergänzt durch die Jagd, die wirtschaftliche Grundlage der Ethnie. Sie sind bei Kunstsammlern für ihre qualitativ hochstehenden Schnitzkunst bekannt.

Über die Symbolik der Kult- und Gebrauchsgegenstände herrscht aufgrund der lückenhaften mündlichen Überlieferung und der Schweigepflicht der Initiierten vielfach Unklarheit. Dennoch finden sich in der Literatur einige Hinweise auf dieses Art von Querhörnern.

Dieses Instrument wurde lt. gängiger Meinung im Rahmen der Poro-Männervereinigung eingesetzt, einer auf Altersklassen basierenden Initiiations-Gemeinschaft die das kultische Dasein der Senufo bestimmt. Als politische und erzieherischen Kraft innerhalb der sozialen Struktur der Ethnie übt sie mit ihrer Autorität die soziale Kontrolle der Gemeinschaft aus.

Weiterführende Literatur:
– Brincard, Marie-Therese (1989). Sounding Forms. African Musical Instruments. New York: The American Federation of Arts.
– Förster, Till (1988). Die Kunst der Senufo. Zürich, Museum Rietberg.

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Bei Loudmer (Paris, 05.12.1992, Lot 65) wie folgt beschrieben:
„Senufo, RCI. Grande trompe cérémonielle, le long pavillon cylindrique taillé en facettes, l’embouchure rectangulaire en relief; la prise clouté d’agrafes de fer, marque de nombreuses restaurations indigènes, est terminée par un petit visage humain aux traits stylisés, la tête à face concave surmontée d’une coiffe en cimier. Bois dur, belle et ancienne patine d’usage croûteuse par endroits.“

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Emil Storrer (1917-1989)
In Schaffhausen geboren, schloss er sich nach einer Coiffeur Lehre der französischen Fremdenlegion in Nordafrika an. Von seinen Eltern nach einigen Monaten freigekauft, zog es ihn nach Kriegsende wieder nach Afrika. Tanger wurde sein Firmensitz, von wo aus er vor allem Berberteppiche in die Schweiz exportierte und Marokko wurde Ausgangspunkt für seine Expeditionen nach Schwarz-Afrika.

Im Winter 1952/1953 organisierte er in Zürich bei der Firma Wohnbedarf die erste Verkaufsausstellung afrikanischer Kunst.
Ihm verdanken zahlreiche Museen und Sammlungen einige ihrer besten Objekte aus dem Gebiet der Senufo und der Dogon.

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